Mit dem Dividenden-Rechner siehst du in wenigen Sekunden, was von deiner Dividende am Ende wirklich übrig bleibt. Du trägst Investitionssumme und Dividendenrendite ein und bekommst sofort den jährlichen Brutto-Ertrag.
Danach wird es spannend: Freistellungsauftrag, Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer können den Auszahlungsbetrag deutlich verändern. Genau hier setzt das Tool an und zeigt dir Netto-Ertrag pro Jahr und pro Ausschüttung, plus eine klare Aufschlüsselung der Abzüge.
Das hilft dir beim Vergleich von Aktien, beim Planen von Dividendeneinnahmen und beim Check, wie stark sich Freibetrag oder Steueroptionen auswirken. Ideal, wenn du Szenarien durchspielen willst, ohne selbst zu rechnen.
Dividenden-Rechner: Brutto und Netto-Ertrag mit Steuer und Freibetrag
| Brutto-Dividende (Jahr) | 350,00 € |
|---|---|
| Steuerpflichtiger Anteil | 350,00 € |
| Nach Freibetrag | 0,00 € |
| Abgeltungsteuer (vor Anrechnung) | 0,00 € |
| Anrechnung Quellensteuer | 0,00 € |
| Abgeltungsteuer (nach Anrechnung) | 0,00 € |
| Solidaritätszuschlag | 0,00 € |
| Kirchensteuer | 0,00 € |
| Quellensteuer | 0,00 € |
| Steuern gesamt | 0,00 € |
| Netto-Dividende (Jahr) | 350,00 € |
Dividenden richtig einordnen: Brutto ist nicht gleich Netto
Dividenden wirken auf den ersten Blick leicht greifbar: Dividendenrendite mal Investitionssumme ergibt eine schöne Zahl. In der Realität landet diese Zahl aber nicht eins zu eins auf deinem Konto. Je nach Steuerabzug, Freistellungsauftrag und Auszahlungsrhythmus kann der Netto-Betrag spürbar abweichen. Genau deshalb ist es sinnvoll, Dividenden immer in zwei Ebenen zu betrachten: den Ertrag vor Abzügen und den Betrag nach Abzügen.
Der Rechner trennt diese Ebenen sauber. Du siehst zuerst die Brutto-Dividende pro Jahr, dann die steuerrelevante Basis und anschließend, wie viel netto verbleibt. Das sorgt dafür, dass du nicht nur “mehr Dividende” siehst, sondern “mehr Dividende nach allen Abzügen”. Für Planung und Vergleich ist das der entscheidende Unterschied.
Welche Eingaben sind entscheidend
Das Tool ist bewusst so aufgebaut, dass du schnell starten kannst, aber bei Bedarf mehr Details ergänzen kannst. Drei Eingaben reichen, um einen sehr guten Überblick zu bekommen: Investitionssumme, Dividendenrendite und Ausschüttungsfrequenz. Danach kannst du die Steuerseite verfeinern, wenn du realitätsnäher planen möchtest.
Investitionssumme ist dein eingesetztes Kapital. Dividendenrendite ist der angenommene jährliche Prozentsatz, der als Dividende ausgeschüttet wird. Die Ausschüttungsfrequenz hilft dir, den Betrag pro Zahlung besser einzuordnen, etwa monatlich, quartalsweise oder jährlich. Der Jahreswert bleibt dabei gleich, nur die “Portionierung” ändert sich.
Freistellungsauftrag: Der Hebel, den viele unterschätzen
Der Freistellungsauftrag wirkt wie ein Schutzschild für Kapitalerträge bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags. Wenn du ihn noch nicht ausgeschöpft hast, kann das deine Netto-Dividende deutlich erhöhen, weil auf diesen Anteil keine Abgeltungsteuer anfällt. Viele rechnen Dividenden ohne diese Komponente und wundern sich später, warum “netto” mal deutlich höher und mal niedriger ausfällt.
Mit dem Rechner kannst du zwei Szenarien in Sekunden vergleichen: einmal mit 0 € Freibetrag (wenn du ihn bereits anderswo nutzt) und einmal mit einem Betrag, den du realistisch noch frei hast. Das Ergebnis zeigt dir sofort, wie stark der Freibetrag deine tatsächliche Ausschüttung verändert. Das ist besonders nützlich, wenn du mehrere Dividendenzahler im Depot hast und wissen willst, ab wann die Steuerlast “anspringt”.
Abgeltungsteuer, Soli und Kirchensteuer: Was im Tool passiert
Für die meisten Anleger in Deutschland ist die Abgeltungsteuer die zentrale Größe. Der Rechner nutzt den hinterlegten Steuersatz und zeigt dir, wie hoch die Abgeltungsteuer auf die steuerliche Basis ausfällt. Optional kannst du Solidaritätszuschlag berücksichtigen. Wenn du Kirchensteuer auswählst, wird sie ebenfalls als prozentualer Aufschlag auf die Abgeltungsteuer berechnet. So bekommst du ein stimmiges Bild, ohne dich durch komplizierte Steuerlogik zu kämpfen.
Wichtig ist: Das Tool rechnet als Orientierung. In der Praxis können Details wie Verrechnungstöpfe, unterschiedliche Banken oder zeitliche Effekte eine Rolle spielen. Für einen Vergleich von Szenarien, für Planung und für ein sauberes Bauchgefühl ist dieses Modell trotzdem extrem hilfreich, weil die großen Treiber sichtbar werden.
Quellensteuer: Wann sie deine Netto-Dividende beeinflusst
Bei ausländischen Dividenden kann Quellensteuer anfallen. Oft wird ein Teil davon in Deutschland angerechnet, aber nicht immer vollständig. Im Tool kannst du Quellensteuer optional aktivieren und einstellen, wie hoch sie ist und wie viel davon maximal anrechenbar sein soll. Dadurch siehst du schnell zwei Dinge: Erstens, wie stark die Auszahlung zunächst sinkt. Zweitens, ob eine Anrechnung die deutsche Abgeltungsteuer teilweise abfedern kann.
Das ist besonders praktisch, wenn du Dividendenaktien aus verschiedenen Ländern vergleichst. Der Netto-Vergleich wird dadurch fairer, weil du nicht nur die Rendite auf dem Papier siehst, sondern die Rendite nach typischen Abzügen.
Teilfreistellung: Warum sie als Option eingebaut ist
Bei Einzelaktien liegt die Teilfreistellung typischerweise bei 0 %. Bei bestimmten Fonds oder ETFs kann sie jedoch greifen und den steuerpflichtigen Anteil reduzieren. Auch wenn dieser Rechner primär für Dividenden aus Aktien gedacht ist, ist die Option sinnvoll, weil viele Anleger gemischte Ausschüttungen betrachten oder ähnliche Mechaniken vergleichen möchten. Wenn du ausschließlich klassische Dividenden aus Einzelaktien berechnest, lässt du den Wert einfach auf 0 %.
So nutzt du den Rechner, um schnell gute Entscheidungen zu treffen
Am besten funktioniert das Tool, wenn du es nicht nur für einen “Wert” nutzt, sondern für mehrere schnelle Vergleiche. Eine einfache Vorgehensweise, die sich bewährt hat:
Du startest mit Investitionssumme und einer realistischen Dividendenrendite. Danach stellst du die Ausschüttungsfrequenz so ein, wie sie für dich im Alltag relevant ist, damit du weißt, was pro Zahlung ungefähr ankommt. Anschließend trägst du deinen noch verfügbaren Freistellungsbetrag ein oder testest 0 €, um den Unterschied sofort zu sehen. Zum Schluss aktivierst du bei Bedarf Soli, Kirchensteuer und Quellensteuer, wenn du das Szenario realitätsnäher abbilden willst.
Wenn du dabei immer nur eine Stellschraube veränderst, erkennst du sofort, welcher Faktor deinen Netto-Ertrag am stärksten bewegt. Das ist oft deutlich wertvoller als jede einzelne Zahl.
Abgeltungsteuer, Soli und Kirchensteuer: Was im Tool passiert
Für die meisten Anleger in Deutschland ist die Abgeltungsteuer die zentrale Größe. Der Rechner nutzt den hinterlegten Steuersatz und zeigt dir, wie hoch die Abgeltungsteuer auf die steuerliche Basis ausfällt. Optional kannst du Solidaritätszuschlag berücksichtigen. Wenn du Kirchensteuer auswählst, wird sie ebenfalls als prozentualer Aufschlag auf die Abgeltungsteuer berechnet. So bekommst du ein stimmiges Bild, ohne dich durch komplizierte Steuerlogik zu kämpfen.
Wichtig ist: Das Tool rechnet als Orientierung. In der Praxis können Details wie Verrechnungstöpfe, unterschiedliche Banken oder zeitliche Effekte eine Rolle spielen. Für einen Vergleich von Szenarien, für Planung und für ein sauberes Bauchgefühl ist dieses Modell trotzdem extrem hilfreich, weil die großen Treiber sichtbar werden.
Quellensteuer: Wann sie deine Netto-Dividende beeinflusst
Bei ausländischen Dividenden kann Quellensteuer anfallen. Oft wird ein Teil davon in Deutschland angerechnet, aber nicht immer vollständig. Im Tool kannst du Quellensteuer optional aktivieren und einstellen, wie hoch sie ist und wie viel davon maximal anrechenbar sein soll. Dadurch siehst du schnell zwei Dinge: Erstens, wie stark die Auszahlung zunächst sinkt. Zweitens, ob eine Anrechnung die deutsche Abgeltungsteuer teilweise abfedern kann.
Das ist besonders praktisch, wenn du Dividendenaktien aus verschiedenen Ländern vergleichst. Der Netto-Vergleich wird dadurch fairer, weil du nicht nur die Rendite auf dem Papier siehst, sondern die Rendite nach typischen Abzügen.
Teilfreistellung: Warum sie als Option eingebaut ist
Bei Einzelaktien liegt die Teilfreistellung typischerweise bei 0 %. Bei bestimmten Fonds oder ETFs kann sie jedoch greifen und den steuerpflichtigen Anteil reduzieren. Auch wenn dieser Rechner primär für Dividenden aus Aktien gedacht ist, ist die Option sinnvoll, weil viele Anleger gemischte Ausschüttungen betrachten oder ähnliche Mechaniken vergleichen möchten. Wenn du ausschließlich klassische Dividenden aus Einzelaktien berechnest, lässt du den Wert einfach auf 0 %.
So nutzt du den Rechner, um schnell gute Entscheidungen zu treffen
Am besten funktioniert das Tool, wenn du es nicht nur für einen “Wert” nutzt, sondern für mehrere schnelle Vergleiche. Eine einfache Vorgehensweise, die sich bewährt hat:
Du startest mit Investitionssumme und einer realistischen Dividendenrendite. Danach stellst du die Ausschüttungsfrequenz so ein, wie sie für dich im Alltag relevant ist, damit du weißt, was pro Zahlung ungefähr ankommt. Anschließend trägst du deinen noch verfügbaren Freistellungsbetrag ein oder testest 0 €, um den Unterschied sofort zu sehen. Zum Schluss aktivierst du bei Bedarf Soli, Kirchensteuer und Quellensteuer, wenn du das Szenario realitätsnäher abbilden willst.
Wenn du dabei immer nur eine Stellschraube veränderst, erkennst du sofort, welcher Faktor deinen Netto-Ertrag am stärksten bewegt. Das ist oft deutlich wertvoller als jede einzelne Zahl.
Netto-Ertrag richtig bewerten: Rendite nach Steuern statt Wunschdenken
Viele vergleichen Aktien über die Dividendenrendite, ohne die Abzüge mitzudenken. Das führt häufig zu falschen Erwartungen. Eine hohe Dividendenrendite kann attraktiv sein, aber nach Steuern und eventueller Quellensteuer kann der Vorteil schrumpfen. Umgekehrt kann eine moderat wirkende Rendite netto sehr stabil sein, wenn sie steuerlich günstiger ausfällt oder der Freibetrag noch greift.
Der Rechner zeigt deshalb nicht nur Netto in Euro, sondern auch die Netto-Rendite. Diese Kennzahl ist hilfreich, wenn du unterschiedliche Investmentbeträge oder unterschiedliche Aktien vergleichst. Du siehst schneller, ob der Ertrag im Verhältnis zum eingesetzten Kapital wirklich stark ist oder nur auf dem Papier.
Dividendenplanung: Was du aus dem Ergebnis ableiten kannst
Wenn du Dividenden als Einnahmequelle planst, willst du vor allem zwei Dinge wissen: den Betrag pro Jahr und den Betrag pro Auszahlungszeitpunkt. Mit dem Netto-Wert pro Auszahlung kannst du grob abschätzen, wie regelmäßig dein Depot Cashflow liefert. Das ist sinnvoll, wenn du Ausschüttungen reinvestieren willst oder wenn du Dividenden als Teil deiner monatlichen Planung betrachtest.
Zusätzlich hilft die Aufschlüsselung im Tool, weil du sofort erkennst, warum der Netto-Betrag so ausfällt. Wenn du später eine andere Aktie mit ähnlicher Rendite findest, kannst du den Unterschied sehr schnell erklären, statt nur zu raten.
Typische Missverständnisse, die der Rechner verhindert
Ein häufiger Denkfehler ist: “Dividendenrendite ist mein Ertrag.” Tatsächlich ist Dividendenrendite nur ein Verhältniswert, der sich durch Kursbewegungen verändert und nichts darüber sagt, wie sicher die Dividende ist. Der Rechner nimmt dir diese Unsicherheit nicht ab, aber er sorgt dafür, dass du wenigstens steuerlich sauber vergleichst.
Ein weiterer Denkfehler: “Quellensteuer ist immer komplett weg.” In vielen Fällen gibt es eine teilweise Anrechnung, die den Effekt abmildern kann. Das Tool macht dieses Thema sichtbar, ohne dass du dich durch Tabellen arbeiten musst. Und schließlich: Viele ignorieren, dass der Freibetrag den Netto-Ertrag zu Beginn stark verbessern kann, aber später, wenn er aufgebraucht ist, ein anderes Bild entsteht. Mit ein paar Klicks kannst du beide Situationen simulieren.