Einnahmen aus Verkauf und Kleinanzeigen sinnvoll sortieren

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 13. Juni 2026 10:48

Erlöse aus Verkäufen, Anzeigen und kleineren privaten Geschäften landen oft in einem gemeinsamen Topf aus vielen einzelnen Beträgen. Wer diese Posten klar voneinander trennt, erkennt leichter, welche Einnahmen tatsächlich verfügbar sind, welche nur weitergereicht werden und wie viel am Ende als frei nutzbares Geld bleibt.

Am meisten Ordnung entsteht, wenn du jede Einnahme nach Herkunft, Zweck und Wiederkehr sortierst. So erkennst du auf einen Blick, ob es sich um einmalige Aufräumverkäufe, regelmäßige Nebenumsätze oder echte Gewinnanteile handelt.

Warum die Sortierung so wichtig ist

Viele denken zuerst nur an den Kontostand. Für die eigene Finanzübersicht ist das aber oft zu grob, weil ein Verkaufserlös noch kein freier Überschuss ist. Wer etwa einen alten Fernseher, Kleidung oder ein Fahrrad verkauft, tauscht meist nur gebundenes Eigentum in Bargeld um. Das Geld ist da, aber es sagt noch nichts darüber aus, wie viel du tatsächlich verdient hast.

Genau hier entstehen die typischen Fehler. Ein Betrag landet auf dem Girokonto, ein anderer wird bar entgegengenommen, etwas geht über eine Plattform mit Gebühren, und ein Teil wird später wieder für Verpackung, Versand oder neue Ware ausgegeben. Ohne klare Sortierung verschwimmen Einnahmen, Kosten und Gewinn sehr schnell.

Für die Haushaltsplanung ist das besonders wichtig, wenn du Verkaufserlöse als Puffer, für Sparziele oder für laufende Ausgaben nutzen willst. Dann brauchst du eine Trennung, die auch nach einigen Wochen noch verständlich ist. Sonst sieht es in der Statistik gut aus, im Alltag aber fehlt plötzlich Geld, weil die Nebenkosten der Verkäufe unterschätzt wurden.

Die drei Ebenen, nach denen du sortieren solltest

Am einfachsten wird es, wenn du Einnahmen aus Verkäufen in drei Ebenen denkst. Erstens geht es um die Quelle. Zweitens um den Charakter der Einnahme. Drittens um den Nettoeffekt auf dein Geld.

Die Quelle beantwortet die Frage, woher das Geld stammt. Das kann ein privater Verkauf über Kleinanzeigen sein, ein Verkauf an eine Ankaufstelle, eine Plattform mit Käuferschutz oder ein direkter Tausch zwischen zwei Personen. Diese Unterscheidung hilft später, weil jede Quelle andere Regeln, Gebühren und Risiken mitbringt.

Der Charakter beschreibt, ob der Betrag einmalig, gelegentlich oder regelmäßig anfällt. Ein ausgemisteter Keller bringt andere Zahlen als ein kleiner Nebenverkauf mit ständig neuen Artikeln. Wer das vermischt, überschätzt schnell den dauerhaften Ertrag.

Der Nettoeffekt zeigt, was nach Gebühren, Versand, Material und eventuellen Rückabwicklungen wirklich bleibt. Genau dieser Wert ist für deine Finanzplanung entscheidend. Alles andere ist eher der hübsche Bruttobetrag, der auf dem Papier gut aussieht, aber in der Geldtasche kleiner ausfällt.

So baust du dir eine einfache Ordnung auf

Du brauchst dafür kein kompliziertes System. Schon eine klare Struktur in der Notiz-App, einer Tabellenkalkulation oder einem Haushaltsbuch reicht aus. Wichtig ist nur, dass du sie konsequent gleich verwendest.

Eine praxistaugliche Reihenfolge ist diese: Einnahme erfassen, Quelle festhalten, Kosten abziehen, Netto notieren, Geld einem Zweck zuordnen. Wer immer so vorgeht, spart später viel Sucharbeit. Vor allem bei vielen kleinen Beträgen zeigt sich der Vorteil, weil nichts mehr als lose Summe herumliegt.

Ein hilfreicher Ansatz ist auch die Trennung nach Geldkörben. Ein Korb kann für private Verkäufe stehen, ein anderer für wiederkehrende Nebenumsätze und ein dritter für Rücklagen oder Ausgaben. So musst du nicht jedes Mal neu überlegen, wohin ein Betrag gehört. Wenn das Geld erst einmal in den falschen Topf gerät, ist die Verwirrung oft größer als der eigentliche Betrag.

Wer Bargeld erhält, sollte es direkt am gleichen Tag eintragen. Bei Überweisungen oder Plattformauszahlungen funktioniert es genauso gut, wenn du den Betrag erst als offen markierst und später als angekommen kennzeichnest. Diese kleine Disziplin verhindert doppelte Zählungen und vergessene Einnahmen.

Was du mit einmaligen Verkäufen machst

Einmalige Verkäufe aus dem Haushalt sind meist die einfachste Form. Kleidung, Möbel, Elektronik oder Sportgeräte bringen oft Geld ein, das ursprünglich schon einmal ausgegeben wurde. Das heißt aber auch: Dieses Geld ist in vielen Fällen kein klassischer Gewinn, sondern eine Umwandlung von Besitz in Liquidität.

Anleitung
1Eingang direkt notieren.
2Kosten sofort vom Erlös trennen.
3Den Rest einer Geldkategorie zuweisen.
4Einmal pro Woche die Übersicht prüfen.

Für deine Sortierung ist deshalb sinnvoll, solche Einnahmen separat zu halten. Du kannst sie zum Beispiel als Aufräumverkauf, Altgegenstand oder Haushaltsverkauf kennzeichnen. Damit erkennst du später, dass dieses Geld eher zur Entlastung des Budgets dient als zu einem fortlaufenden Einkommen.

Praktisch ist das besonders dann, wenn du mit dem Geld Schulden abbauen, eine Rücklage aufstocken oder größere Anschaffungen vorbereiten willst. Ein solcher Verkauf ist dann eine gute Gelegenheit, das Geld sofort einem Zweck zuzuweisen. Wer das nicht macht, gibt den Betrag oft schleichend für Alltagskram aus, und am Ende bleibt vom Verkaufserfolg kaum etwas übrig.

Wie du laufende Kleinanzeigen-Einnahmen trennst

Anders sieht es aus, wenn du regelmäßig etwas verkaufst. Das kann ein kleiner Nebenhandel sein, eine Sammelleidenschaft mit Weiterverkauf oder das Verkaufen von Dingen, die du gezielt günstig einkaufst und später weitergibst. Hier reicht die Trennung nach Quelle allein meist nicht mehr aus.

Dann solltest du zusätzlich nach Art der Ware sortieren. Kleidung, Technik und Haushaltsgegenstände verursachen unterschiedliche Kosten und bringen unterschiedliche Margen. Technik kann höhere Einstandskosten haben, Kleidung braucht mehr Sortieraufwand, und Möbel brauchen oft Platz oder Transport. Wer alles in einen Topf wirft, sieht nicht, welche Kategorie wirklich trägt.

Gerade bei regelmäßigen Einnahmen lohnt es sich, den Gewinn sauber vom Umsatz zu trennen. Der Umsatz ist das Geld, das reinkommt. Der Gewinn ist das, was nach allen Ausgaben bleibt. Wenn du diese beiden Werte nicht auseinanderhältst, entsteht schnell der Eindruck, das Geschäft laufe besser, als es tatsächlich läuft.

Ein guter Rhythmus ist, einmal pro Woche oder einmal pro Monat abzurechnen. Dann prüfst du, welche Beträge eingegangen sind, welche Kosten angefallen sind und welcher Rest frei verfügbar ist. So bleibt die Übersicht stabil, ohne dass du jeden einzelnen Euro sofort penibel umsortieren musst.

Welche Kosten du nicht vergessen darfst

Bei vielen Verkäufen werden Nebenkosten unterschätzt. Das beginnt bei Verpackung und Porto, geht über Plattformgebühren bis hin zu Materialkosten für Reinigung, Reparatur oder Aufbereitung. Auch Fahrten zur Post oder zu Übergabeterminen können sich über die Zeit summieren.

Wenn du diese Ausgaben nicht direkt mit den Einnahmen verknüpfst, entsteht ein geschöntes Bild. Ein Verkauf für 40 Euro klingt stark, ist aber etwas anderes, wenn am Ende 8 Euro Versand, 3 Euro Verpackung und 2 Euro Plattformkosten abgehen. Deshalb gehört jede Einnahme immer zusammen mit ihrem Aufwand betrachtet.

Besonders bei mehreren kleinen Artikeln ist das wichtig. Viele Einzelverkäufe wirken einzeln harmlos, in der Summe ziehen sie aber einen spürbaren Teil ab. Wer hier sauber trennt, merkt schneller, welche Dinge sich lohnen und welche eher Zeit kosten als Geld bringen.

Einfacher Ablauf für den Alltag

Ein schlanker Ablauf hilft mehr als komplizierte Tabellen. So bleibt das System auch dann nutzbar, wenn du mal wenig Zeit hast:

  • Einnahme direkt notieren
  • Art des Verkaufs festhalten
  • Gebühren und Versand dazuschreiben
  • Netto-Betrag berechnen
  • Geld einem Zweck zuordnen

Der Nutzen liegt vor allem darin, dass du nicht nachträglich rätseln musst, wofür ein Betrag gedacht war. Wenn du den Geldfluss gleich beim Eingang sortierst, bleibt dein Konto für die eigentliche Haushaltsplanung deutlich lesbarer.

Typische Denkfehler bei Kleinanzeigen

Ein häufiger Irrtum ist, alles als zusätzliches Einkommen zu behandeln. Das stimmt nur teilweise. Ein alter Stuhl, der verkauft wird, bringt zwar Geld, ersetzt aber meist nur einen Gegenstand, der ohnehin da war. Ein gezielt eingekaufter Artikel kann dagegen echten Ertrag liefern. Diese Unterschiede sind wichtig, weil sie deine Finanzplanung beeinflussen.

Ein weiterer Fehler ist die Vermischung von Privatverkauf und Nebenhandel. Sobald du häufiger Ware einkaufst, aufbereitest und weiterverkaufst, ändert sich die Art der Bewertung. Dann musst du viel genauer verfolgen, was eingezahlt wurde und was wieder herausgeht. Wer das zu locker sieht, verliert schnell den Überblick über den tatsächlichen Ertrag.

Auch Barzahlungen werden oft falsch behandelt. Bargeld landet gern in der Geldbörse und taucht erst Tage später wieder im Kopf auf. Das ist menschlich, aber für die Ordnung ungünstig. Besser ist es, Bareinnahmen sofort als eigene Position zu erfassen und möglichst zeitnah auf das Hauptkonto oder in eine klare Barreserve zu überführen.

Wohin das Geld am besten gehört

Die wichtigste Frage ist oft nicht, wie viel reinkommt, sondern wohin es am Ende soll. Wer Verkaufserlöse einfach auf dem Girokonto liegen lässt, vermischt sie mit allen anderen Zahlungen. Sinnvoller ist eine feste Zuordnung nach Zweck.

Für kleine, unregelmäßige Beträge bieten sich vier Richtungen an: Haushaltsreserve, Sparziel, Rücklage für neue Verkäufe oder frei verfügbare Ausgaben. Welche davon passt, hängt davon ab, wie planbar deine Einnahmen sind. Ein einmaliger Verkauf aus dem Keller passt meist gut in die Rücklage oder ins Sparziel. Laufende Erlöse können teilweise für neue Ware, Versand oder Rücklagen reserviert werden.

Wer Ordnung im Geld will, sollte vor allem vermeiden, dass alles im Tagesverbrauch verschwindet. Ein Betrag, der bewusst einem Ziel zugeordnet wird, hat eine ganz andere Wirkung auf das Monatsbudget. So entsteht aus einem unübersichtlichen Nebenverdienst ein sauber nutzbarer Baustein deiner Finanzen.

Praxisbeispiel 1

Eine Person verkauft drei alte Stühle, ein Regal und ein wenig Elektronik über Kleinanzeigen. Insgesamt kommen 180 Euro rein, dazu entstehen 22 Euro für Verpackung, Porto und Fahrtkosten. Wer nur den Eingang betrachtet, glaubt vielleicht an einen kleinen Geldsegen. Tatsächlich bleiben 158 Euro, und diese Summe wird dann sinnvollerweise als Aufräumverkauf behandelt und direkt einer Rücklage zugewiesen.

Praxisbeispiel 2

Jemand verkauft regelmäßig Bücher, Games und Zubehör über mehrere Plattformen. Im Monat kommen 320 Euro Umsatz zusammen, aber 46 Euro gehen für Gebühren, Versandmaterial und Ersatzverpackungen drauf. Erst die Trennung zeigt, dass der Nettoeffekt zwar nützlich, aber deutlich kleiner ist als der Bruttobetrag. Genau diese Sicht hilft dabei, den Nebenverdienst realistisch zu bewerten.

Praxisbeispiel 3

Eine Familie räumt das Kinderzimmer auf und verkauft Kleidung, Spielzeug und einen alten Kinderwagen. Das Geld wird zunächst bar gezahlt und in der Küche gesammelt. Nach einer sauberen Sortierung landen 90 Euro als Haushaltsreserve und 60 Euro in einem kleinen Spartopf für die nächste Anschaffung. So bleibt klar, dass es sich um Geld aus einem Bestandstausch handelt und nicht um laufendes Einkommen.

Wenn mehrere Konten im Spiel sind

Sobald Geld auf verschiedenen Konten landet, wird die Sortierung etwas anspruchsvoller. Dann hilft es, Einnahmen zunächst nach Eingangskanal zu trennen. Überweisung auf dem Girokonto, Auszahlung eines Plattformkontos und Bareinnahmen aus Handverkäufen sollten nicht einfach zusammenlaufen, bevor sie sauber erfasst wurden.

Am besten arbeitest du mit einer festen Reihenfolge. Zuerst werden alle Zahlungseingänge gesammelt. Danach ordnest du sie nach Quelle. Im nächsten Schritt ziehst du Kosten ab und verteilst den Rest auf die vorgesehenen Geldkörbe. So vermeidest du, dass ein Betrag doppelt auftaucht oder unbemerkt auf dem falschen Konto hängen bleibt.

Wenn du häufiger online verkaufst, kann auch ein eigenes Unterkonto sinnvoll sein. Dort laufen die Verkaufserlöse ein, bis du sie gesammelt aufteilst. Das ist besonders nützlich, wenn Gebühren, Rückerstattungen oder spätere Auszahlungen unregelmäßig kommen. Ein separates Konto wirkt in solchen Fällen oft wie ein Puffer für die eigene Übersicht.

So erkennst du, ob dein System wirklich passt

Ein gutes Ordnungssystem merkst du daran, dass du nach einem Monat ohne großes Grübeln sagen kannst, wie viel Geld aus Verkäufen reingekommen ist, was davon Kosten waren und was übrig blieb. Wenn du dafür lange suchen musst, ist die Struktur noch zu lose.

Ein zweites Zeichen ist die Frage, ob du mit wenigen Blicken erkennst, ob es sich um einmalige oder laufende Einnahmen handelt. Wenn das nicht sofort sichtbar ist, solltest du die Kategorien vereinfachen. Zu viele Unterteilungen helfen im Alltag selten. Drei bis fünf klare Gruppen reichen meistens völlig aus.

Wenn du spürst, dass du Beträge öfter „irgendwo“ parkst, fehlt wahrscheinlich eine feste Regel. Dann lohnt es sich, eine einfache Standardentscheidung einzuführen. Zum Beispiel: Alles aus Haushaltsverkäufen geht in die Rücklage, alles aus regelmäßigem Weiterverkauf in den Arbeits- oder Warenkörbchen, und Barauszahlungen werden am selben Tag eingetragen. Solche Regeln nehmen dir später viel Nachdenken ab.

Warum ein eigenes Geldbild hilft

Wer regelmäßige Beträge aus Privatverkäufen oder Anzeigen sammelt, braucht mehr als nur eine gute Übersicht. Entscheidend ist, dass jeder Euro eine klare Aufgabe bekommt. So bleibt nachvollziehbar, ob das Geld als Reserve dient, für neue Anschaffungen gedacht ist oder am Monatsende einfach in den freien Puffer fließt. Genau diese Trennung macht aus gelegentlichen Einnahmen einen brauchbaren Baustein im persönlichen Finanzplan.

Besonders hilfreich ist eine einfache Regel: Alles, was aus dem Verkauf von Gegenständen kommt, wird zuerst erfasst und erst danach verteilt. Dadurch vermischst du Einnahmen nicht mit laufenden Haushaltsausgaben. Das schafft Struktur, auch wenn über das Jahr hinweg nur einzelne Summen eingehen. Wer seine Geldströme sauber hält, erkennt schneller, welche Beträge wirklich zusätzlich verfügbar sind.

Ein System für Gebühren, Rücknahmen und Preisnachlässe

Bei Kleinanzeigen zählt nicht nur der reine Verkaufspreis. Häufig entstehen Nebenkosten durch Versand, Verpackung, Plattformgebühren oder kleine Preisnachlässe, die du aus Verhandlungssituationen mitnimmst. Deshalb lohnt es sich, den Bruttobetrag und den tatsächlich verfügbaren Betrag getrennt zu betrachten. So vermeidest du, dass ein scheinbar hoher Erlös später kleiner ausfällt als gedacht.

Praktisch ist eine einfache Dreiteilung im Kopf oder in deiner Tabelle: Verkaufserlös, direkte Kosten und nutzbarer Rest. Der Rest ist der Betrag, der für Sparen, Konsum oder Rücklagen infrage kommt. Wer diese Sichtweise beibehält, kann Einnahmen aus Verkauf und Kleinanzeigen präziser bewerten und plant mit realen Zahlen statt mit Wunschwerten.

  • Verkaufserlös als Ausgangswert erfassen
  • Kosten wie Versandmaterial oder Gebühren abziehen
  • Den verbleibenden Betrag einer festen Aufgabe zuordnen

Ordnung nach Zweck statt nach Zufall

Viele sortieren solche Einnahmen nach Datum oder Plattform. Für die eigene Geldplanung ist es meist sinnvoller, nach Zweck zu ordnen. Ein Betrag aus dem Verkauf eines alten Geräts kann etwa in eine Rücklage für Ersatzkäufe gehen. Einnahmen aus dem regelmäßigen Weiterverkauf kleinerer Dinge lassen sich eher als Zusatzbudget behandeln. Diese Sicht verhindert, dass alles in einem undurchsichtigen Topf landet.

Auch psychologisch wirkt eine klare Zuordnung besser. Du siehst schneller, ob ein Verkauf wirklich Geld freigemacht hat oder ob du nur gebundenes Vermögen in bar umgewandelt hast. Das ist ein wichtiger Unterschied, weil nicht jeder Eingang automatisch mehr finanzielle Freiheit bedeutet. Gerade bei gebrauchten Gegenständen ist die neue Übersicht oft wertvoller als der Betrag selbst.

Wie du deine Sortierung leicht nachvollziehbar hältst

Eine gute Sortierung braucht keine komplizierte App. Eine kleine Notiz, eine einfache Tabelle oder eine getrennte Kontoübersicht reichen häufig aus. Wichtig ist, dass du bei jedem Eingang dieselben Fragen stellst: Wofür war der Betrag gedacht, welche Kosten hingen daran, und wohin soll der Rest? Wer diese Reihenfolge beibehält, baut mit wenig Aufwand ein stabiles System auf.

Besonders nützlich ist ein fester Rhythmus. Viele erfassen ihre Beträge direkt nach dem Verkauf und prüfen einmal pro Woche, ob alles korrekt verteilt wurde. Dadurch bleiben auch kleinere Summen sauber zugeordnet. So wird aus unregelmäßigen Einnahmen eine verlässliche Finanzroutine, die sich gut in Sparziele, Haushaltsbudget und Rücklagen einfügt.

  1. Eingang direkt notieren
  2. Kosten sofort vom Erlös trennen
  3. Den Rest einer Geldkategorie zuweisen
  4. Einmal pro Woche die Übersicht prüfen

Was dir bei der langfristigen Planung hilft

Wer über längere Zeit verkauft, erkennt schnell Muster. Manche Monate bringen nur kleine Beträge, andere liefern mehrere größere Eingänge. Daraus lässt sich ableiten, wie stark solche Einnahmen deine Geldplanung wirklich stützen. Wichtig ist, sie nicht fest einzuplanen, wenn sie in Wahrheit schwanken. Als Zusatzpolster funktionieren sie oft deutlich besser als als feste Monatsposition.

Mit der Zeit kannst du außerdem entscheiden, ob du das Geld eher zum Sparen nutzt oder gezielt wieder in neue Gegenstände, Kontofeedback oder kleine Anschaffungen investierst. Gerade bei meingeld24.de passt dieser Blick gut in ein sauberes Finanzverständnis: Einnahmen aus dem Verkauf bleiben dann nicht nur sichtbar, sondern bekommen eine sinnvolle Rolle im Alltag.

Häufige Fragen

Wie behalte ich Einnahmen aus privaten Verkäufen am besten im Blick?

Am übersichtlichsten ist eine feste Trennung nach Zweck und Herkunft. Wer jeden Zahlungseingang direkt einer Sparte zuordnet, erkennt schneller, was aus dem Ausverkauf eigener Dinge stammt und was regelmäßig über Kleinanzeigen hereinkommt.

Reicht ein einfaches Girokonto für solche Zahlungseingänge aus?

Für kleine Summen reicht das oft aus, solange du sauber dokumentierst. Praktischer wird es, wenn du ein separates Konto oder zumindest ein Unterkonto nutzt, damit private Einnahmen nicht mit dem laufenden Alltag vermischt werden.

Sollte ich Barzahlungen anders behandeln als Überweisungen?

Ja, denn Bargeld geht schneller unter, wenn es nicht sofort notiert wird. Am besten trägst du Barerlöse direkt nach dem Verkauf ein und legst sie nach einem festen Schema beiseite.

Welche Unterlagen sind für die Sortierung besonders hilfreich?

Hilfreich sind einfache Notizen zu Datum, Artikel, Verkaufspreis und möglichen Gebühren. Wer zusätzlich Screenshots oder Belege aufbewahrt, kann Zahlungen später leichter zuordnen und offene Fragen schneller klären.

Muss ich jeden kleinen Erlös einzeln erfassen?

Bei häufigen Kleinstbeträgen lohnt sich eine Sammellösung mit klarer Regel. Du kannst mehrere Verkäufe des gleichen Tages bündeln, solange du die Summe und die Herkunft noch nachvollziehen kannst.

Wie gehe ich mit Versandkosten um, die mir erstattet werden?

Diese Beträge sollten getrennt vom eigentlichen Verkaufserlös betrachtet werden. So siehst du sauber, was dir tatsächlich bleibt und welche Teile nur den Versand oder zusätzliche Auslagen ausgleichen.

Was mache ich mit Geld aus dem Verkauf von Dingen aus dem Haushalt?

Solche Einnahmen gehören in eine eigene Schublade, weil sie meist nicht mit laufenden Nebeneinnahmen vermischt werden sollten. Wer sie getrennt erfasst, erkennt besser, wie viel zusätzliches Geld wirklich aus regelmäßigen Verkäufen kommt.

Wie oft sollte ich meine Einnahmen sortieren?

Am besten direkt nach dem Verkauf oder mindestens einmal pro Woche. Je länger du wartest, desto größer wird der Aufwand, und einzelne Beträge lassen sich später schwerer sauber zuordnen.

Kann ich Einnahmen aus verschiedenen Plattformen zusammenführen?

Ja, das geht gut, solange du die Quellen intern sauber trennst. Eine gemeinsame Übersicht ist oft sinnvoll, aber jede Plattform sollte in der Notiz oder Tabelle eindeutig erkennbar bleiben.

Woran merke ich, dass meine Ordnung zu kompliziert ist?

Ein System ist zu schwerfällig, wenn du regelmäßig Beträge nachträglich suchen musst. Besser ist eine schlanke Struktur, die du ohne großen Aufwand auch an stressigen Tagen zuverlässig nutzt.

Fazit

Wer private Verkaufserlöse und laufende Kleinanzeigen-Einnahmen sauber trennt, behält seine Geldflüsse deutlich besser im Blick. Entscheidend ist nicht ein perfektes System, sondern eine Ordnung, die im Alltag wirklich funktioniert. So weißt du jederzeit, was dir gehört, was bereits verplant ist und was am Ende tatsächlich übrig bleibt.

Checkliste
  • Einnahme direkt notieren
  • Art des Verkaufs festhalten
  • Gebühren und Versand dazuschreiben
  • Netto-Betrag berechnen
  • Geld einem Zweck zuordnen

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